1. Die Behandlungsmöglichkeiten
2. Die Gesetzeslage
3. Wie wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Kinderwunschklinik helfen
4. Weitere Infos

Lesbische Paare mit Kinderwunsch

Jenia Chornaya
30.07.2019

Seit 2017 ist in Deutschland die Ehe für alle gesetzlich erlaubt. Ein wichtiger Meilenstein, nach dem aus Sicht vieler lesbischer Paare ein weiter wichtiger Schritt folgen soll: Ein gemeinsames Kind. Auch wenn der Weg zum eigenen Kind für sie immer noch recht schwierig ist, ist er doch bei weitem nicht unmöglich.

Unsere Partnerschaften:

Die Behandlungsmöglichkeiten

Die medizinische Behandlungsmethode für ein lesbisches Paar ist die Befruchtung mit einem fremden Samen. Ob er von einem privaten Spender oder aus einer Samenbank kommt, hängt dabei von den persönlichen Umständen und Wünschen der künftigen Eltern ab.

Wünschen sie eine anonyme Spende? Oder ist die Beteiligung des Spenders am Leben des Kindes nicht ausgeschlossen? Diese Fragen sollten im Vorfeld ausführlich besprochen werden. 


Außerdem gibt es die sogenannte ROPA-Methode, bei der sich beide Partnerinnen an der Schwangerschaft beteiligen und ihr biologisches Erbgut an das gemeinsame Kind weitergeben. 

Außerdem gibt es die sogenannte ROPA-Methode („Reception of Oocytes from Partner“), beider sich beide Partnerinnen an der Schwangerschaft beteiligen. Dabei wird die Eizelle einer Partnerin mit dem Samen eines Spenders befruchtet, und in den Körper der anderen Partnerin eingesetzt. Einfacher gesagt handelt es sich bei dieser Methode um eine Eizell- und Samenspende an die Frau, welche die Schwangerschaft durchführt. Als rechtliche Mutter gilt zunächst nur die Frau, die das Kind ausgetragen und zur Welt gebracht hat. Falls die beiden Frauen verheiratet sind, wird die Partnerin mit Geburt des Kindes zur Co-Mutter.

Die Gesetzeslage

Das Embryonenschutzgesetz stellt in Deutschland den rechtlichen Rahmen für die Reproduktionsmedizin dar, laut welchem sowohl die Eizellspende als auch die Leihmutterschaft rechtswidrig sind. Somit ist die ROPA-Methode für lesbische Paare ausschließlich im Ausland möglich. 

Anders als bei der Eizellspende, ist die Samenspende und Insemination bei lesbischen Paaren mit Kinderwunsch hierzulande nicht ausdrücklich verboten. Allerdings: Kommt es zu einem Streitfall, gilt prinzipiell derjenige als Vater, der die Schwangerschaft verursacht hat. Bei einer Samenspende wäre das in erster Instanz der Spender oder der behandelnde Arzt. Daher muss man vor einer möglichen Behandlung zuallererst einmal die rechtliche Grundlage der Elternschaft klären, auch für einen etwaigen Streitfall in der Zukunft. Weiter kann in einer lesbischen Beziehung die Partnerin der Mutter das Kind adoptieren, allerdings erst nach der Geburt. 

Für weitere Zweifel sorgt die von der Bundesärztekammer veröffentlichte Richtlinie zur “assistierten Reproduktion”, die den Kinderwunschkliniken und Samenbanken unverbindlich empfiehlt, nur heterosexuelle Paare zu behandeln.

Aus Angst vor finanzieller Verantwortung weisen daher viele Kliniken und Samenbanken lesbische Paare mit Kinderwunsch als Patienten ab, sodass diese meistens auf Hilfe im Ausland angewiesen sind. 

Doch trotz der lückenhaften Gesetzeslage gibt es auch in Deutschland einige wenige Kinderwunschkliniken, die lesbische Paare mit Kinderwunsch beraten und behandeln. 
Diese bieten auch eine ausführliche Beratung zu den Kosten, der Spenderauswahl und Herausforderungen, auf die sich ein lesbisches Paar mit Kinderwunsch gefasst machen sollte.

Wie wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Kinderwunschklinik helfen

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Kinderwunschbehandlung
für lesbische Paare wünschen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir arbeiten mit ausgewählten in- und ausländischen Kinderwunschzentren zusammen, die bereits einige lesbische Paaren mit Kinderwunsch unterstützen konnten. Sie können sich bei uns kostenlos und unverbindlich speziell zu diesem Thema beraten lassen.

Unser Prozess

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Weitere Infomationen

Wenn Sie mehr über die Schwerpunkte, Behandlungskosten und Erfolgsaussichten bei unseren Partnerkliniken erfahren möchten, können Sie über unseren Fragebogen einen Termin mit einer unserer Patientenbetreuerinnen vereinbaren. Die Beratung ist dabei für Sie kostenlos und unverbindlich. 

Hier können Sie mehr über die Möglichkeiten einer künstliche Befruchtung in Deutschland, Tschechien, Spanien oder Polen erfahren.