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Begriff

A
Amenorhoe

Begriffserklärung

Ausbleiben der Periodenblutung. Dabei wird zwischen der primären und sekundären Blutung unterschieden. Bei einer primären Blutung hatte die Frau vorher noch niemals eine Periodenblutung, beider sekundären hingegen, tritt diese plötzlich nicht mehr auf.
Abort
Eine Fehlgeburt, das heißt eine vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft.
Assisted Hatching
Bei dieser Zusatzbehandlung vor Transfer bei einer IVF/ICSI, wird an der Eihülle eine kleine Einkerbung angelegt, die beim Schlüpfen als eine Art Sollbruchstelle fungiert und dem Embryo an dieser Stelle das Verlassen der Zona pellucida erleichtern soll.
Azoospermie
Darunter versteht man das vollständige Fehlen von Samenzellen im Ejakulat.
B
Basaltemperaturkurve
Die Basaltemperaturkurve hilft dabei die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Bei einem regelmäßigen Zyklus steigt die Temperatur nach dem Eisprung um 0,5° C an. So kann anhand dieser Kurve die Temperatur und somit auch die fruchtbaren Tage ermittelt werden.
Befruchtung
Hierbei handelt es sich um die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle mit Bildung eines neuen Zellkerns.
Blastozyste
Ein Embryo, der schon mehrere Tage alt ist (mindestens 5) und bereits im Zentrum eine kleine Zyste aufweist.
C
Clomifen
Ein in Tablettenform einzunehmendes Medikament zur hormonellen Stimulation der Eierstöcke.
E
ES + 2
Im Kinderwunschjargon werden die Tage nachdem Eisprung gezählt, um zu bestimmen, ab wann ein Schwangerschaftstest sinnvoll ist.
Eizellspende
In Deutschland nicht erlaubt. Hierbei spendet eine gesunde Frau einem Paar oder einer allein stehenden Frau nach einer hormoneller Vorbehandlung Eizellen. Diese werden mit einem Spendersamen oder dem Samen des jeweiligen Partners befruchtet. Die entstehenden Embryonen werden im Anschluss der Frau, welche die Spende empfängt, in die Gebärmutter transferiert.
Endometriose
Eine Erkrankung die eine versprengte Gebärschleimhaut zur Folge hat. Es kommt hierbei oft zu Verklebungen im Bauchraum.
F
Fertilität
Fruchtbarkeit (von fero = ich trage; gebäre); ursprünglich die Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen. Heute allgemein: Fähigkeit zur Reproduktion (=Fortpflanzung).
Follikel
Im Eierstock befindliche Eiblässchen. In jedem Zyklus wächst normalerweise ein Follikel heran. Darin entwickelt sich die Eizelle, die im Rahmen des Eisprungs in den Eileiter kommt.
FSH
Follikelstimulierendes Hormon. Ein Hormon der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), welches die Eizellreifung im Eierstock bewirkt.
G
Gebärmutterspiegelung
Hysteroskopie - mit einer speziellen kleinen Optik wird die Gebärmutterhöhle von innen angesehen. Diese Untersuchung wird gemacht um Veränderungen auszuschließen, welche die Einnistung der Eizelle stören können.
Gelbkörper
Corpus Luteum; Nachdem die Eizelle den Follikel verlassen hat, bildet sich ein Gelbkörper. Hierbei wird das Gelbkörperhormon gebildet.
Gelbkörperschwäche
Die verminderte Produktion des Gelbkörperhormons in der zweiten Zyklushälfte.
GVP
Geschlechtsverkehr nach Plan.
H
HCG
Human Chorion Gonadotropin: Das Hormon, welches bei einer Schwangerschaft gebildet wird.
Hibbeln
Ausdruck im Kinderwunschjargon, für die Wartezeit nach dem Eisprung.
I
IUI
Insemination: Aufbereitete Spermien werden am Tag des Eisprungs in die Gebärmutter gespritzt.
ICSI
Intracytoplasmatische Spermieninjektion: Nach einer im Labor erfolgten Befruchtung einer Eizelle mit einer ausgewählten Samenzelle, wird diese zurück in die Gebärmutter transferiert.
IVF
In Vitro Fertilisation: Eine Art der künstlichen Befruchtung. Hierbei werden Eizellen mit Samenzellen in einem Gefäß zusammengebracht. Im Idealfall kommt es hierbei zu einer Befruchtung.
K
KIWU
Kinderwunsch
Kinderwunschklinik
Speziell auf das Thema Kinderwunsch spezialisierte Klinik
Kryokonservierung
Lagerung von biologischem Material in flüssigem Stickstoff, hierzu gehört zum Beispiel die Lagerung von Eizellen oder Samenzellen.
Kryozyklus
Eingefrorene Eizellen im Vorkernstadium können nach erfolgter Kryokonservierung aufgetaut werden und nach Entwicklung eines Embryos wieder in die Gebärmutter transferiert werden.
Künstliche Befruchtung
Auch assistierte Reproduktion genannt
L
LH
Luteinisierendes Hormon. Dieses Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und zählt zu den Hormonen, welche bei der Regelung der Fortpflanzung mitwirken. Bei der Frau fördert es den Eisprung und die Gelbkörperbildung.
M
Menstruation
Auch Monatsblutung genannt, ist eine wiederkehrende Blutung am Ende eines Zyklus.
N
Nidation
Der Vorgang einer Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut.
Nidationsblutung
Während der Einnistung kann es zu einer leichten Blutung kommen.
O
OAT Syndrom
Oligo-Astheno-Teratozoospermie. Hierbei befinden sich zu wenige, fehlgeformte und schlecht bewegliche Spermien im Ejakulat.
Ovulation
Auch Eisprung genannt. Die Eizelle verlässt dabei den Follikel und wandert in den Eileiter, wo dann die anschließende Befruchtung stattfindet.
Ovulationstest
Ähnlich dem Schwangerschaftstest. Hierbei wird mit Hilfe eines Teststäbchen der Hormongehalt im Urin bestimmt und somit können die fruchtbaren Tage ermittelt werden.
Orakeln
Methode mit Hilfe von Ovulationstest zu ermitteln, ob nach dem Eisprung eine Schwangerschaft eingetreten ist.
P
PCO
Polycystische Ovarien. Hierbei entwickeln sich zu viele Follikel, welche jedoch nicht heranreifen. Die Folge ist das Ausbleiben des Eisprungs, sowie zu lange Zyklen.
Punktion
Eizellentnahme
Progesteron
Gelbkörperhormon
PUPO
Pregnant until proven otherwise
R
Reproduktionsmedizin
Diese beschäftigt sich mit der Fortpflanzung, als auch den Grundlagen und der Kontrolle der Zeugungsfähigkeit und Störungen.
S
Spermiogramm
Untersuchung der Spermien oder vielmehr, des Ejakulats. Die wichtigsten Parameter sind: Zahl, Beweglichkeit und Morphologie der Spermien.
Samenspende
Das Spenden von Sperma für eine künstliche Befruchtung.
Swim Up
Spezielle Aufbereitungstechnik der Samenzellen.
Social Freezing
Bezeichnet das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen oder Spermien ohne medizinischen Hintergrund.
T
Tag der ungewollt Kinderlosen
16. Mai
Testosteron
Das männliche Sexualhormon
Ü
Überstimulationssyndrom
Krankheitsbild, dass nach einer Hormonbehandlung im Rahmen einer künstlichen Befruchtung auftreten kann.
V
Vasektomie
Oder auch Sterilisation des Mannes. Hierbei werden die Samenleiter des Mannes durchgeschnitten und dann verschlossen. Dies dient zur Empfängnisverhütung.
W
Wechseljahre
Bezeichnet bei der Frau die hormonelle Einstellung mit dem Übergang von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase.
Z
Zyklus
Der Zeitraum zwischen zwei Monatsblutungen.
Zyklusmonitoring
Überwachung des Zyklus per Ultraschall.
Zervixschleim
Ein Sekret des weiblichen Körpers, dass während eines Zyklus unterschiedliche Konsistenzen aufweist.